RQ-CNJ ist eine Freiwilligenorganisation

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RQ-CNJ ist eine Freiwilligenorganisation, die sich umgehend nach dem großen Erdbeben vom 11.3.2011 im Nordosten Japans landesweit aus einem Netzwerk von Naturschulen, Nichtregierungsorganisationen und Privatpersonen zusammengeschlossen hat.

 

RQ Citzens Disaster Relief Network Japan (RQ-CNJ) ist eine Freiwilligenorganisation aus gewöhnlichen Bürgern..

Am 11. März 2011 ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude Stärke 9 im nordöstlichen Teil Japans und verursachte einen katastrophalen Tsunami, der verheerende Verwüstungen an der Nordostküste Japans anrichtete. Das nun als Tôhoku-Erdbeben bekannte Erdbeben ist die schlimmste Katastrophe in Japan’s Geschichte mit 15,683 Toten, 4,830 noch immer Vermissten und 150,000 Menschen, die aufgrund der Erdbeben- und Tsunamischäden gezwungen sind, in Evakuierungszentren oder vorübergehenden Behelfsunterkünften ihren Alltag zu bestreiten. Es wird wohl noch bis zu zwei Jahre dauern, um allen evakuierten Menschen Behelfsunterkünfte zur Verfügung stellen zu können. Eine langfristige Unterstützung für diese Menschen ist von wichtigster Bedeutung.

 

Die Träger der Freiwilligenorganisation RC-CNJ sind Befürworter des Öko-Tourismus in Japan (EKOSEN). Das Motto von EKOSEN lautet „Öko-Tourismus für die Wiederbelebung von Bauern- Fischerei- und Bergdörfern“. EKOSEN unterhält ein Netzwerk von hochqualifizierten Fachleuten und Spitzenforschern im Bereich des japanischen Öko-Tourismus und viele der Mitglieder von EKOSEN haben ihren Hauptsitz in abgeschiedenen Dörfern gewählt. Die grundlegende Philosophie aller Aktivitäten ist von dem „Wissen der Einheimischen in Harmonie mit der Natur“ zu lernen.
Verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel städtische Lehrer in lokale Gemeinden einzuführen und gleichzeitig landwirtschaftliches Arbeiten oder kulturelle Traditionen zu erleben, zeigte nicht nur eine Revitalisierung in den lokalen Gemeinden sondern auch in urbanen Städten. Wir konnten Fälle beobachten, wo unsere Aktivitäten lokalen Gemeinden halfen Lücken zu füllen, die von Seiten der öffentlichen Verwaltung nicht oder nur schwer zu erreichen sind.

Am 17. März begann RQ-CNJ umfassende Hilfsaktionen im Erdbeben betroffenen Gebiet zu starten und sammelte sowie verteilte Hilfslieferungen, stellte temporäre Behelfsunterkünfte zur Verfügung, startete Aufräumarbeiten in den zerstörten Gebieten und gab physische sowie emotionale Betreuung an die Betroffenen.

 

Viele unserer Freiwilligen helfen unmittelbar in den zerstörten Gebieten. Angeleitet werden sie dabei von Mitgliedern der Naturschulen, die ihre im Freien angelernten Fähigkeiten hier optimal einsetzen können. Unsere Hilfsarbeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf kleinere Notunterkünfte, die nur wenige Familien aufnehmen können und für die es daher schwierig ist, öffentliche Hilfe zu bekommen. In Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen stellt unser landesweit aktives Netzwerk an Naturschulen langfristige Unterstützung für temporäres Wohnen mit psychologischer Betreuung für Menschen zur Verfügung, die während der Katastrophe alles verloren haben.

 

Unsere Merkmale

 

1. Praktische Fähigkeiten, erlernt durch Erziehung im Freien und Aktivitäten in der Natur, erlauben die Möglichkeit sofortiger Hilfe und Unterstützung in den Katastrophengebieten
2. Langjährige Verbindung zu den lokalen Gemeinden und deren Bewohner
3. Hauptfokus auf Unterstützung in lokalen Gebieten, wo öffentliche Hilfe oft schwierig zu erlangen ist
4. Schwerpunkt auf Kommunikation und gegenseitiges Verständnis, was “im Moment am dringendsten gebraucht wird”
5. Freiwillige bekommen die Möglichkeit, eigene Aktivitäten zu planen und durchzuführen
6. Kontinuierliche und flexible Hilfe basierend auf die jeweiligen Bedürfnisse in den Kommunen.

 

Vorsitzender: Mikio Takagi

Vorsitzender von Nichinoken (private Schule) und Direktor von Ökotoursimus Japan.

 

„Ich wünsche mir, dass Kinder während ihres Aufwachsens Spaß an Bildung haben und lernen,
selbständig zu denken. Weiterhin wünsche ich mir, dass Kinder ihre Möglichkeiten
durch Aktivitäten in der Natur und Erziehung im Freien erweitern können.“

Direktor: Toshimichi Hirose

Geschäftsführender Direktor von Ökotourismus Japan

 

Herr Toshimichi Hirose ist bekannt durch seine NGO Aktivitäten und Hilfseinsätze für Flüchtlinge
und Kinder während des Kambodschanischen Bürgerkrieges (1970-1998).
Weiterhin engagierte er sich bei den Hilfsarbeiten während des großen Erdbebens von Kobe (1995),
das Chûetsu-Erdbeben in Niigata (2004), beim Erdbeben im Indischen Ozean (2004)
sowie dem Iwate-Miyagi Nairiku Erdbeben (2008). Im Jahre 1982 gründete Hr. Toshimichi
die erste Naturschule Japans, die „Whole Earth Nature School“ am Fuße des Mt. Fuji.

 

 

RQ-CNJ Hauptsitz Tokyo
c/o Ecotourism Japan, 5-38-5 Nishi-nippori, Arakawa-ku, Tokyo 116-0013, Japan
Phone: +81-(0)3-5834-7977
FAX: 81-(0)3-5834-7972

 

RQ-CNJ Hauptsitz Tome

c/o frühere Masubuchi Grundschule (momentan geschlossen)
31 Yonekawa, Towa, Tome-city, Miyagi
987-0901,Japan

 

Ökotourimsus Japan

http://www.ecotourism-center.jp
Das landesweite Netzwerk von Ökotourimus Japan stellt temporäres Wohnen für Menschen zur Verfügung,
die durch das Erdbeben und dem folgenden Tsunami ihr Haus und Besitz verloren haben oder in Folge der
Katastrophe gezwungen waren, ihr zu Hause zu verlassen.
In Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen leistet Ökotourismus Japan langfristige Hilfe,
die sowohl psychologische als auch emotionale Unterstützung an die Betroffenen weitergibt.

Einsatzgebiet

 

Unser hauptsächliches Einsatzgebiet erstreckt sich auf ca. 100 km (62 Meilen) entlang der Sanriku Küste, der Pazifikseite der Präfektur Miyagi. Während der Anfangsphase unserer Hilfseinsätze hatten wir kaum genug Freiwillige; die Zugverbindungsstrecken und Hauptstraßen nach Norden waren teilweise zerstört oder gesperrt und so mussten zunächst alternative Transportwege- und Mittel gefunden werden.
Ein erstes lokales Hauptquartier wurde in der früheren Masubuchi Grundschule in Towa Stadt, Miyagi Präfektur eingerichtet, gefolgt von Nebenstellen in den Küstengebieten Karakuwa, Utatsu und Kahoku. Weiter im Norden, auf einer Strecke von 500 km entlang der Sanriku-Küste nördlich von Rikuzentakata-Stadt, leisten ebenfalls einige Mitglieder von RQ-CNJ Hilfsarbeiten und stehen im engen Kontakt mit den Teams im Süden des Katastrophen-Gebietes.
Weiterhin stellen wir unter Ausschöpfung unseres landesweiten Netzwerkes für die von der Katastrophe betroffenen Menschen Unterkünfte in ganz Japan zur Verfügung.

 

Naturschulen und RQ-CNJ

Die meisten Naturschulen und Mitglieder von RQ-CNJ haben ihren Hauptsitz in abgeschiedenen Dörfern, die hauptsächlich von Fischerei und Landwirtschaft existieren. Die grundlegende Philosophie aller Aktivitäten ist von dem „Wissen der Einheimischen in Harmonie mit der Natur“ zu lernen. Aktivitäten wie zum Beispiel städtische Lehrer in lokale Gemeinden einzuführen und gleichzeitig landwirtschaftliches Arbeiten oder kulturelle Traditionen zu erleben, zeigte nicht nur eine Revitalisierung in den lokalen Gemeinden sondern auch in urbanen Städten. Wir konnten Fälle beobachten, wo unsere Aktivitäten lokalen Gemeinden halfen Lücken zu füllen, die von Seiten der öffentlichen Verwaltung nicht oder nur schwer erreichtbar sind.
Gerade die Anfangsphase aller Hilfseinsätze benötigt Menschen mit hoher Überlebensfähigkeit. Um Menschen in einem Katastrophengebiet helfen und unterstützen zu können, müssen freiwillige Einsatzkräfte in der Lage sein, sich selbst zu organisieren und in einem Gebiet ohne Infrastruktur zurechtzukommen. Menschen, die in Naturschulen oder auf dem Gebiet der Umwelterziehung aktiv sind, dürften diese Voraussetzungen erfüllen und können daher schnelle und effektive Hilfe leisten. Wie in vielen anderen Ländern auch sind Naturschulen in Japan von den lokalen Kommunen als Evakuierungszentren im Falle einer Katastrophe ausgewiesen, da die Angestellten über grundlegendes Wissen der Umgebung verfügen und somit effektiv helfen können.
Als Naturschule können wir eine Funktion ausüben, den Menschen in den betroffenen Gebieten mittel- und langfristig zu helfen. Weiterhin möchten wir die international anerkannte japanische Natur, Landschaft und Kultur sowie den dortigen Menschen, die im Einklang mit der Natur leben, beim Wiederaufbau tatkräftig zur Seite stehen.

Lasst und das Lächeln auf die Gesichter aller Betroffenen zurückbringen und hoffen, dass schon bald Menschen aus aller Welt wieder das schöne Japan entdecken und genießen können

 

 

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